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Achtung Grannen! Gefahr am Wegesrand

1. Juli 2024
Grannen können zur Gefahr für Hunde werden

Im späten Frühjahr und Sommer häufen sich die Meldungen in Tierarztpraxen, dass Hunde und Katzen wegen Grannen behandelt werden müssen. Oft bleibt es nicht bei einer einfachen Untersuchung – manchmal sind sogar Endoskopien oder Operationen notwendig. Doch was genau sind Grannen und wie kannst du dein Haustier vor ihnen schützen?

Was sind Grannen?

Grannen sind kleine, borstigen oder fadenförmigen Pflanzenteile, die zu vielen Getreide- und Gräserarten gehören. Besonders häufig findest du Grannen in Feldern und Wiesen, wo sie leicht an Tierfell oder menschlicher Kleidung haften bleiben. Diese unscheinbaren Pflanzenteile können jedoch erhebliche Gesundheitsprobleme verursachen.

Gefährdete Körperstellen

Grannen können leicht in Ohren, Nase, Pfoten und andere empfindliche Körperbereiche von Hunden und Katzen eindringen. Häufig betroffene Stellen sind:

  • Ohren: Grannen dringen schnell in den Gehörgang ein und sind für dich von außen nicht sichtbar.
  • Pfoten: Besonders im Zwischenzehenbereich können Grannen eitrige Abszesse verursachen.
  • Nase: Ebenso können die Pflanzenteile eingeatmet werden und im Nasengang stecken bleiben.
  • Achseln und Leisten: Die dünnere Haut in diesen Bereichen ist besonders anfällig.

Symptome: Kratzen, Niesen, Schütteln

Achte nach Spaziergängen oder Freigang auf folgende Symptome bei deinem Haustier:

  • Intensives Kratzen am Auge oder Ohr
  • Häufiges Niesen nach dem Spaziergang
  • Ständiges Schütteln oder Kratzen am Ohr
  • Humpeln oder übermäßiges Lecken an einer Pfote

Diese Anzeichen können darauf hinweisen, dass eine Granne eingedrungen ist und sollten ernst genommen werden.

Erste Hilfe

Wenn du eine Granne auf dem Fell oder in der Haut siehst, kannst du versuchen, sie vorsichtig zu entfernen. Ist sie jedoch tiefer eingedrungen, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Der Tierarzt kann die Granne fachgerecht und sauber entfernen, um weitere Komplikationen zu vermeiden.

Vorbeugung ist der beste Schutz

Um dein Haustier vor den gefährlichen Pflanzenteilen zu schützen, solltest du nach jedem Spaziergang oder Freigang eine gründliche Kontrolle durchführen:

  • Pfotenkontrolle: Überprüfe die Zwischenzehenbereiche auf eingedrungene Grannen.
  • Augen- und Ohrencheck: Achte auf Fremdkörper im Gehörgang und um die Augen.
  • Schnauzenkontrolle: Überprüfe die Schnauze und Nasengänge.

Zusätzlich solltest du während der Grannenzeit Getreidefelder und hohe Wiesen meiden, um das Risiko zu minimieren.

Fazit

Grannen sind kleine, aber gefährliche Pflanzenteile, die bei Hunden und Katzen erhebliche gesundheitliche Probleme verursachen können. Durch regelmäßige Kontrollen und das Meiden von Risikogebieten kannst du dein Haustier jedoch effektiv schützen. Achte auf die beschriebenen Symptome und zögere nicht, bei Verdacht einen Tierarzt aufzusuchen.

Schütze deinen Hund vor Grannen – für ein unbeschwertes Frühjahr und Sommer!

FAQ

1. Was sind Grannen?
Grannen sind kleine, borstigen oder fadenförmigen Pflanzenteile, die zu vielen Getreide- und Gräserarten gehören.

2. Welche Körperstellen sind häufig betroffen?
Ohren, Pfoten, Nase, Achseln und Leisten sind häufig betroffene Körperstellen.

3. Welche Symptome deuten auf eine eingedrungene Granne hin?
Intensives Kratzen am Auge oder Ohr, häufiges Niesen, ständiges Schütteln oder Kratzen am Ohr, Humpeln und übermäßiges Lecken an einer Pfote können auf eine Granneninfektion hinweisen.

4. Wie kann ich mein Haustier vor Grannen schützen?
Regelmäßige Kontrollen nach Spaziergängen und das Meiden von Getreidefeldern und hohen Wiesen sind effektive Schutzmaßnahmen.

5. Was tun, wenn eine Granne eingedrungen ist?
Bei tief eingedrungenen Grannen solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, um Komplikationen zu vermeiden.

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Hundherum

Jennie

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