Breed to breathe – #breedtobreathe

Breed to breathe – #breedtobreathe

Am Welthundetage habe ich versucht dieses Bild mit dem Motto „Breed to breathe“ (#breedtobreathe) um die Welt zu schicken. Bisher wurde der Facebookbeitrag 90 Mal geteilt und hat über 5000 Menschen erreicht. Ich denke das könnte noch ein wenig mehr sein, oder?

Aber was bezwecke ich eigentlich damit und wie kam ich auf die Idee?

Das ich ein ZKR Retromops® sollte ja mittlerweile jeder wissen und das der ZKR ganz strenge Zuchtordnung hat auch.

Die Zucht und Eintragungsbestimmungen des Züchterkreises für den Retromops (ZKR) dienen der Erhaltung und Förderung der Rasse Mops mit dem besonderen Ziel, die sich aus der Übertypisierung des Standardmopses ergebenden gesundheitlichen Probleme zu bekämpfen.
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Es darf nur mit gesunden und wesensfesten Hunden gezüchtet werden. Erbgesund ist ein Hund dann, wenn er Rassetyp und rassetypisches Verhalten vererbt, nicht aber erbliche Defekte, welche die funktionale Gesundheit seiner Nachkommen beeinträchtigen.

Mehr muss ich dazu gar nicht schreiben, oder? Aber wie kam ich überhaupt auf diese Idee?

Anfang 2018 wurde durch die British Veterinary Association (BVA) die Initiative BREED TO BREATHE ins Leben gerufen.
Viele Tiere sind laut der BVA derart überzüchtet, dass sie an Atemnot leiden, Probleme mit den Augen und den Zähnen haben und sich der Großteil von ihnen kaum bewegen kann. Auf dieses Leiden wollten die Tierärzte aufmerksam machen und riefen die Kampagne „Breed to Breathe“ ins Leben.

Sie appellieren unter anderem mit der Initiative keine Werbung mehr mit rundköpfigen Rassen wie beispielsweise dem Mops zu machen.

Laut der BVA leidern mehr als die Hälfte aller Tiere an Atemnot, weil deren Schädel und Luftwege deformiert sind. Einzige Möglichkeit den Tieren hier operativ Abhilfe zu schaffen und die Luftröhre freizuschneiden. Wer in deutschsprachigen Gruppen und Foren unterwegs ist, der kennt diese Problematik, denn die Frage nach Erfahrungen und guten Operateuren ist dort täglich zu lesen.

Weiterhin berichtet die BVA, dass Bulldoggen und Möpse zudem nicht nur unter Atemproblemen leiden, sondern dass ihnen auch Sehprobleme, Hautkrankheiten, Zahnschmerzen und Übergewicht drohen.
Erschreckend ist hierbei auch die Wahrnehmung der Hundehalter, weniger als 10% sind überhaupt in der Lage, die Probleme des „geliebten“ Vierbeiners richtig einzuschätzen. „Röcheln“ ist nur eins: ein Anzeichen für Atemnot und sonst nichts! Das hat mit niedlich so ganz und gar nichts zu tun und ist alles andere als eine normale Atmung!

Und genau unter diesen Gesichtspunkten appellierte die BVA, dass mit diesen Rassen keine Werbung gemacht wird. Und es wäre wünschenswert, wenn sich dies weltweit auswirken würde. Oder, was meint ihr?

Und in diesem Sinne:

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